Namensgeber
Vuk Stefanovic Karadzic wurde am 06.11.1787 in Trsic, Serbien geboren. Nach dem er in Wien studiert hatte, reformierte er die serbische Sprache und führte die Grammatik ein. Sein Leitspruch lautete: „Pisi kao sto govoris, citaj kako je napisano“ (Schreibe wie du sprichst und spreche wie du schreibst). Vuk, was auf Deutsch übrigens „Wolf“ heisst, hat die serbische Kultur und Geschichte stark geprägt. Er geniesst ein hohes Ansehen unter der serbischen Bevölkerung, dies ist mitunter der Grund, warum sich der serbische Tanzverein nach ihm benannt hat.
Werke in deutscher Übersetzung
Kleine serbische Grammatik Übersetzt und mit einer Vorrede von Jacob Grimm. Nachdruck der Ausgabe Leipzig u. Berlin, Reimer, 1824. Neu hrsg. u. eingeleitet von Miljan Mojasević und Peter Rehder. München (Sagner) 1974. ISBN 3-87690-086-7
Serbische Volkslieder Aus dem Serbischen. Teile einer historischen Sammlung. Gesammelt und hrsg. von Vuk Stefanović Karadžić. Übersetzt von Talvj. Ausgewählt und mit einem Nachwerot versehen von Friedhilde Krause. Leipzig (Reclam) 1980
Volksmärchen der Serben Nebst einem Anhang von mehr als 1.000 serbischen Sprichwörtern. Gesammelt und hrsg. von Wuk Stephanowitsch Karadschitsch. Ins Deutsche übersetzt von dessen Tochter Wilhelmine. Mit einer Vorrede von Jacob Grimm. Berlin (G. Reimer) 1854
Montenegro und die Montenegriner Wien 1837

